Der gestiefelte Kater


Der gestiefelte Kater

 

Am 26.11.2008 gastierte zum zweiten Mal Andreas Bille mit seinem Marionettentheater in der Josefschule. Dieses Mal führte er für die Kinder des 1. und 2. Jahrgangs und anschließend für die beiden älteren Jahrgänge das Märchen „Der gestiefelte Kater“ auf.

Sehr schnell zog Andreas Bille die Kinder in seinen Bann, die mit gespannter Aufmerksamkeit und emotionaler Anteilnahme der Aufführung folgten.

Während der kurzen Umbaupausen des Bühnenbildes unterhielten sich die Kinder angeregt über das zuvor Gesehene und konnten auch ein wenig ihr aufgebautes Spannungspotential abreagieren.

Die Mädchen und Jungen konnten kaum das Erklingen des Glöckchens abwarten, das die Fortsetzung des Theaterstücks ankündigte. Sie waren nicht nur fasziniert von den ausdrucksstarken Marionetten, die der Künstler liebevoll selber neu „eingekleidet“ hatte, sondern auch von der Dramaturgie der Aufführung.

Begeistert applaudierten alle Schüler am Ende der Aufführungen und forderten lautstark eine Zugabe. Diese versprach der Künstler den Kindern bei seinem nächsten Besuch in der Josefschule zu geben. So blickten dann auch schon einmal Schulleiter und Theaterintendant in den randvollen Terminkalender des Marionettentheaters und visierten einen weiteren Besuch im Schuljahr 2010/11 an.

1. Szene: Der Müllersohn hat von seinem Vater nur einen Kater geerbt. Diesen stattet er mit Stiefeln, Hut, Mantel und Handschuhen aus.

2. Szene: Der gestiefelte Kater bringt dem König einen Sack mit Rebhühnern, die sein Leib- und Magengericht sind. Bei dieser Gelegenheit berichtet der Kater von seinem Herrn, einem wohlhabenden Grafen.

3. Szene: Beim Baden im See werden dem „Grafen“ die Kleider gestohlen. Der in einer Kutsche vorbeifahrende König kleidet ihn ein und stellt ihn seiner Tochter vor.

4. Szene: Im Schloss des Zauberers verwandelt sich der große Magier in unterschiedlich große Tiere. Als er Gestalt einer Maus angenommen hat, wird er vom Kater verschlungen. Zum guten Schluss vermählen sich die Königstochter und der Graf in seinem Schloss.

Ein Blick hinter die Kulisse zeigt den Künstler in Aktion. Nach der Aufführung stand er dort den Kindern Rede und Anwort.

Gerne werden sich die Kinder noch einmal ausführlich über den Inhalt des Stückes und das Marionettentheater selber auf der Homepage von Andreas Bille informieren:

www.marionettentheater-bille.de/geschi.htm